Wie kommt unsere neue Produktidee bei Hundehaltern an? Welche Verpackung überzeugt? Wird eine Dienstleistung überhaupt als relevant wahrgenommen? Unterscheidet sich die Einschätzung von Gen Z deutlich von der der Boomer?
Wer solche Fragen beantworten möchte, muss nicht zwangsläufig eine komplette eigene Marktforschungsstudie beauftragen. Im Oktober startet die nächste repräsentative Hundehalterbefragung des Rudelreports. Unternehmen aus der Heimtierbranche und angrenzenden Märkten können sich daran beteiligen und eigene Fragen in die Studie einbringen.
Der Rudelreport wird in Kooperation mit dem pet Fachmagazin durchgeführt und untersucht regelmäßig aktuelle Themen rund um Hunde, Hundehalter und den Heimtiermarkt.
Eigene Fragen in einer repräsentativen Haustierstudie
Das Prinzip ist einfach: Unternehmen können drei oder mehr individuelle Fragen stellen, die im Rahmen der nächsten repräsentativen Haustierstudie erhoben werden.
Dabei ist die Themenwahl bewusst offen. Gefragt werden kann beispielsweise zu neuen oder bestehenden Produkten, Dienstleistungen, Verpackungen, Werbekampagnen, Marken, Produktkonzepten oder Services.
Auch klassische Fragestellungen aus der Marktforschung sind möglich. Wie hoch ist das Kaufinteresse? Welche Produktvariante wird bevorzugt? Wie relevant ist ein bestimmtes Leistungsmerkmal? Wird eine Werbeaussage verstanden? Welche Erwartungen haben Hundehalter an ein neues Angebot?
Gerade für Unternehmen, die eine konkrete Entscheidung vorbereiten möchten, können bereits wenige gezielte Fragen wertvolle Orientierung liefern.
Marktforschung für die Heimtierbranche ohne eigene große Studie
Der wesentliche Vorteil liegt im Aufwand. Statt eine vollständige individuelle Hundehalterstudie aufzusetzen, können Unternehmen gezielt genau die Informationen erheben lassen, die sie aktuell benötigen.
Die Ergebnisse der eigenen Fragen werden exklusiv ausgewertet und aufbereitet. Je nach Fragestellung sind zusätzlich Differenzierungen möglich, zum Beispiel nach Geschlecht oder Generationen von Gen Z bis Boomer.
Damit eignet sich die Beteiligung sowohl für relativ konkrete Entscheidungen als auch für erste explorative Fragen. Ein Unternehmen kann beispielsweise prüfen, ob ein neues Produkt grundsätzlich auf Interesse stößt, welche Zielgruppe besonders aufgeschlossen ist oder wie ein Kommunikationskonzept wahrgenommen wird.
Auch für Unternehmen aus dem Bereich Animal Health bietet die Befragung zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Denkbar sind beispielsweise Fragen zu Tiergesundheit, Prävention, Gesundheitsprodukten, Therapien, Informationsangeboten, Services oder zur Wahrnehmung bestimmter Gesundheitsthemen.
Von Einstellungen bis hin zu Produktideen: Was untersucht werden kann
In der Praxis können sehr unterschiedliche Fragestellungen in die Hundehalterbefragung integriert werden.
Möglich sind unter anderem Untersuchungen zu Produktideen und Produktkonzepten, Kaufinteresse und Nutzungsbereitschaft, Verpackungsvarianten, Markenwahrnehmung, Werbemotiven und Anzeigen, Dienstleistungen, Preisvorstellungen, Informationsverhalten oder den Erwartungen verschiedener Zielgruppen.
Auch Bildmaterial kann je nach Fragestellung Bestandteil einer Untersuchung sein. So lassen sich beispielsweise Verpackungskonzepte oder unterschiedliche Kommunikationsideen direkt von Hundehaltern beurteilen.
Bei der Formulierung der Fragen unterstütze ich die teilnehmenden Unternehmen persönlich. Denn gerade bei wenigen Fragen kommt es darauf an, präzise zu formulieren und aus jeder Frage möglichst viel Erkenntnis herauszuholen.
Ergebnisse bereits Ende November
Die nächste repräsentative Hundehalterbefragung startet im Oktober 2026.
Deadline für die Einreichung der Fragen ist der 20. Oktober 2026. Die Ergebnisse stehen bereits rund vier bis fünf Wochen später, Ende November, zur Verfügung.
Die Kosten für die Beteiligung betragen 900 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für drei individuelle Fragen. Jede weitere Frage kostet 250 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.
Was ist „Der Rudelreport“?
Der deutsche Heimtiermarkt entwickelt sich schnell. Neue Produkte, Gesundheitstrends, veränderte Konsumgewohnheiten und unterschiedliche Erwartungen der Generationen machen es zunehmend schwierig, Entscheidungen allein aus Erfahrung heraus zu treffen.
Der Rudelreport untersucht in regelmäßigen Abständen spannende Themen der Hundehaltung, von Ernährung über Animal Health bis hin zu Fellpflege.
Weitere Informationen zur Teilnahme, zu bisherigen Studien und zum Rudelreport gibt es unter www.rudelreport.de.
